Coinlab verklagt MtGox

MtGox und Coinlab hatten einen Vertrag abgeschlossen, dem zufolge Coinlab den gesamten nordamerikanischen Markt für MtGox übernehmen sollte. MtGox sitzt in Japan und dort fehlte wohl einfach das juristische Know-How und das entsprechende Personal, um den US-Markt vernünftig zu bedienen. Jetzt verklagt Coinlab Mtgox nach etwas über zwei Monate nach Vertragsabschluss, weil sie die Accounts der US-Kunden noch nicht übergeben haben. Das, finden sie, sei schonmal 75 Millionen Dollar wert.

Noch pikanter wird das ganze dadurch, dass die CEOs beider Firmen, Mark Kapeles und Peter Vessenes beide Vorstände der Bitcoin Foundation sind. Mission derselben u.a.: „Promoting Bitcoin“. Da schwingt sich der Begriff „jemandem einen Bärendienst erweisen“ zu ganz neuen Bedeutungshöhen äh… –tiefen auf.

MtGox bisher noch nicht reagiert, man darf also gespannt sein, wie die Geschichte weitergeht.



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