Mike Hearn: Motivation zu Proof of Sacrifice

Kleine Leseempfehlung: Mike Hearn hat einen schönen Artikel über das Durchsetzen von Regeln – technischer oder auch sozialer Natur – in dezentralen Netzwerken geschrieben. Ganz kurz gefasst geht es darum, dass man beweisbar Bitcoins ohne Gegenleistung weggibt, um eine Identität in einem dezentralen Netzwerk sozusagen zu kaufen. Diese Identität kann dann auf die Einhaltung der Regeln im jeweiligen Netzwerk geprüft werden und bei Verstoss gebannt werden. Dann kann man wiederum eine neue erzeugen, aber das kostet halt jedesmal Geld, so dass ein dauerhafter Missbrauch des Netzwerkes letztlich immer unverhältnismäßig teuer wird.

Teilweise leicht technischer Artikel und bisher rein hypothetisch, aber imho sehr schöne Lektüre für alle, die Bitcoin total langweilig fänden, wenn es einfach nur besseres Geld wäre.

 



Kommentare

Mike Hearn: Motivation zu Proof of Sacrifice — 1 Kommentar

  1. Die Idee an sich ist nicht neu – es gab‘ schon häufiger in der Vergangenheit den Vorschlag für z.B. E-Mails eine Gebühr im Centbereich einzuführen, um den Missbrauch zu verhindern. Das massenhafte Versenden von Spam würde so unverhältnismäßig teuer werden und dadurch verhindert. Also vom Prinzip her das Gleiche in grün.
    Was beim Artikel von Mike Hearn nicht klar wird ist, wie beim „Bitcoin-System“ entschieden wird, ob ein Missbrauch vorliegt. Und ich denke genau das wäre ein wesentlicher Punkt.

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