Miningdienstleister Alydian geht pleite

Alydian, Coinlabs erster und einziger Startup, hat Insolvenz angemeldet. Sie bleiben ihren Gläubigern 3,5 Mio. Dollar schuldig, davon alleine $600.000 von Coinlab selbst. Die Firma wollte wohl selbst Mininghardware herstellen und auch gleich für ihre Kunden managen. De facto hatten sie aber wohl nie ein funktionierendes Produkt, ob mit Absicht oder aus Unfähigkeit ist bis dato noch nicht klar. Alydian reiht sich damit nahtlos bei den bisherigen Erfolgsstories von Coinlab ein. Zuerst wollte Coinlab eine Software entwickeln, die Gamer für Premium Content in Spielen minen lässt. Die Idee ist mit dem Aufkommen der ASICs gestorben, weil Grafikkarten einfach nicht mehr nennenswert Bitcoins generieren konnten. Das war auch damals schon eine absolut absehbare Entwicklung. Danach haben sie das US-Geschäft von MtGox übernommen, da sind von beiden Seiten inzwischen Millionenklagen anhängig.

Und jetzt eben die Geschichte mit Alydian. Alydian ist übrigens das einzige Unternehmen, das Coinlab in seinem Portfolio listet. Ergo: Leeres Portfolio. Prognose: Coinlab gibt keiner mehr freiwillig einen müden Bitcent. Wenn die Klage gegen MtGox nicht erfolgreich ist, ist Coinlab Geschichte.

Update: Ein New Yorker Richter beschließt, dass Coinlab Bitvestment 8000BTC schuldig ist und keinerlei Zahlungen in Bitcoin mehr vornehmen darf, bis sie diese nicht zurückgezahlt haben. Wie gesagt, die haben fertig…



Kommentare

Miningdienstleister Alydian geht pleite — 1 Kommentar

  1. Heftig – aber wie schon im Artikel rüberkahm – selbst Schuld. Nur die Anleger tun einem Leid und natürlich der negative Effekt auf den Ruf des BC.

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