Us-Heimatschutzbehörde schließt Dwolla-Konto von Mt.Gox

Seit gestern sind die Dwolla-Konten von Mt.Gox bzw. deren Tocher Mutum Sigillum LLC eingefroren. Veranlaßt hat das offenbar das Department of Homeland Security auf Basis einer richterlichen Anordnung. Berichtet hatte das zuerst betabeat.com (Bericht auf deutsch u.a. bei heise.de), allerdings ohne konkrete Informationen über die Gründe der Maßnahme. Dwolla wollte oder konnte dazu keine Angaben machen, Mt.Gox selbst erklärten, sie hätten selbst nur indirekt von den Vorgängen erfahren. Inzwischen ist klar, dass Mt.Gox vorgeworfen wird, ohne Lizenz als Finanzdienstleister zu agieren. Bei der Eröffnung eines Kontos bei Wells Fargo hat Mark Kapeles, der Besitzer von Mt.Gox wohl, explizit angegeben, keine Geldwechselgeschäfte zu tätigen. Das DHS bezieht sich bei den Vorwürfen dabei ganz explizit auf den Handel mit Bitcoin. Das könnte demnach ein Präzedenzfall werden bezüglich der rechtlichen Einstufung von Bitcoin als Geld in den USA. Man darf also gespannt bleiben.

Mt.Gox scheint im Moment jedenfalls von einem Desaster zum nächsten zu Stolpern. Diverse Downtimes durch DDoS-Angriffe, die Klage von Coinlab, jetzt das hier. Im Moment sind sie auch gerade mal wieder down. Mein Tipp: DDoS-Angriff, um die Panik noch etwas zu schüren.



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