Wie man am langsamsten reich wird…

Auf Wired kam kürzlich ein schmalziger Artikel, in dem über Obdachlose geschrieben wurde, die angeblich von Bitcoin leben. Durch Spenden, aber auch durch tägliches Rumklicken auf Videos oder Werbung. Das hat dann mal jemand nachgerechnet: von den 500$ bis 630$, die da angeblich in drei Monaten zusammengekommen sein sollen, können selbst unter sehr optimistischen Annahmen nur 6,9$ durch Werbung klicken und Videos gucken auf den angegebenen Seiten zusammengekommen sein. Ich finde ja, diese Seiten gehören mit zum Unsinnigsten, was man mit Bitcoin machen kann. Erstens ist es reine Zeitverschwendung, denn der Verdienst ist so lächerlich gering, dass man kaum den Strom wieder reinholt, den man bei der „Arbeit“ verbraucht. Zweitens bringt das ganze wirklich niemandem was. Der volkswirtschaftliche Nutzen liegt etwa auf dem Niveau von Bäume tapezieren oder Schuhsohlenabrieb wegfönen. Bitcoin für so einen Schwachsinn zu benutzen, grenzt imho schon an Blasphemie – vorgeschlagene Strafe: Teeren und klammlosen. 😉



Kommentare

Wie man am langsamsten reich wird… — 2 Kommentare

  1. Das ist ja wohl der Gipfel.
    Obdachlose, die Strom klauen, und ein Mountainbike, einen Lenovo-Laptop mit kabellosem XBox-Controller und ein Samsung-smartphone besitzen.
    Und die leben von Bitcoins im Werte einiger weniger USD-Cents pro Tag und liegen der Gemeinschaft mit Essensmarken auf der Tasche.
    Was ein Quark.

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